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Mixtape der Woche

20. März 2026, 19:20 Uhr von Uwe

Thema des Tages ist natürlich, dass Chuck Norris das Leben endgültig durchgespielt hat und dementsprechend nun kein drittes Mal bis zur Unendlichkeit zählen wird.

Das ändert aber mal gar nix daran, dass heute ein Künstler runden Geburtstag hätte, den ich zu Lebzeiten nicht verstanden habe und dessen Musik sich mir erst in den letzten Jahren erschlossen hat. Da war Chester Bennington aber schon lange tot. Heute wäre er 50 Jahre alt geworden, Grund genug also, um mal kurz über einige der bekanntesten Songs von Linkin Park zu reden.

In The End

„I tried so hard and got so far, in the end, it doesn’t even matter“ – das beschreibt eigentlich das gesamte Schaffen bereits in zwei Zeilen. Als der Song vor 25 Jahren herauskam war ich von den gerappten Strophen abgestoßen, das musste ich mir erst erarbeiten.

Breaking The Habit

Vom zweiten Album „Meteora“ von 20023 stammt dieser Song. Er war damals die fünfte(!) Single des Albums.

Numb

Ebenfalls auf „Meteora“ findet sich diese Nummer, die zu den bekanntesten im Repertoire der Band gehört. Der Text beschreibt in extremer Weise die Gefühle einer Person, die in einer Beziehung sich selbst verliert und daran zerbricht: „Every step that I take is another mistake to you“.

Shadow Of The Day

Das dritte Album „Minutes To Midnight“ erschien 2007, und darauf befindet sich dieses Stück. Die aggressiven Nu-Metal-Klänge des Debüts weichen poppigeren elektronischeren Sounds, die zumindest bei mir dafür sorgten, erstmals wirklich auf die Band aufmerksam zu werden, weil sie eben ständig im Rockradio liefen. Außerdem kann Chester hier wesentlich besser zeigen, wie viel Gefühl er mit seinem Gesang transportieren kann.

What I’ve Done

Wesentlich härter haut das auf Shadow Of The Day folgende What I’ve Done auf die Pauke. Nach kurzem Piano-Intro und ruhigen Strophen folgt ein aggressiver Refrain, und lyrisch dreht es sich um Veränderung der Persönlichkeit, kann aber auch ganz anders gelesen werden: „What I’ve done, I’ll face myself, to cross out what I’ve become, erase myself and let go of what I’ve done“

Burn It Down

Das fünfte Album „Living Things“ erschien 2012, und dieser Song war die erste Single. Hier wird wieder gerappt, tatsächlich aber geht es um Dualität – nichts hat Bestand, alles was jemand aufbaut, wird von jemand anderem zerstört, der etwas eigenes aufbauen will. Und das wiederholt sich ad absurdum. Mächtig philosophisch, wenn man das so sehen will.

Castle Of Glass

Ebenfalls aus „Living Things“ stammt dieser Song, der eher reduziert instrumentiert ist und Chesters Stimme in den Mittelpunkt rückt. Und der singt einen sehr metaphorischen Text: „‚cause I’m only a crack in this castle of glass, hardly anything there for you to see“.

Das kratzt natürlich nur an der Oberfläche, Linkin Park hatten und haben eine ganze Reihe weiterer interessanter Songs, und wer weiß was Chester der Welt noch hätte geben können…

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